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Warzenmolche - die Gattung Paramesotriton (Chang, 1935) Derzeit sind 9 Arten beschrieben: Bildergalerie
Paramesotriton fuzhongensis (Wen, 1989) Gupo Warzenmolch Paramesotriton guangxiensis (Huang, Tang, and Tang, 1983) Guangxi Warzenmolch
Paramesotriton hongkongensis (Meyers & Leviton, 1962) Hong Kong Warzenmolch
Paramesotriton caudopunctatus (Liu & Hu, 1973) Schwarzpunkt Warzenmolch
Paramesotriton zhijinensis (Zhao et. al., 2008) Zhijin Warzenmolch
Paramesotriton longliensis (Li et. al., 2008) Das Verbreitungsgebiet der Gattung erstreckt sich auf China, Vietnam und Laos. Die Artengliederung ist nicht unumstritten. Außerdem kann davon ausgegangen werden, dass längst nicht alle vorkommenden Formen beschrieben bzw. von den übrigen abgegrenzt sind. Bezüglich des Temperaturverlaufes gibt es Haltungsberichte mit scheinbar gegensätzlichen Aussagen. Das verwundert nicht weiter, da über die Temperaturen in der Natur kaum Informationen vorliegen und zudem die Herkunft der über den Handel importierten Tiere nicht bekannt ist. Bei Warzenmolchen unbekannter Herkunft empfehle ich deshalb die Tiere im ersten Jahr bei unkritischen Temperaturen zu pflegen um über das Verhalten (Appetit, Aktivität, Balz, Eiablage) Rückschlüsse auf die für den jeweiligen Import optimalen Temperaturen schließen zu können. Handelsrelevant sind Paramesotriton fuzhongensis, chinensis, caudopunctatus und (inzwischen eingeschränkt) hongkongensis. Für die drei erstgenannten Arten empfehle ich mit 18 bis 23 °C im Sommer und um 10 °C für zwei bis drei Wintermonate zu beginnen. Paramesotriton hongkongensis benötigt leicht höhere Temperaturen als die übrigen drei Arten. Paramesotriton deloustali und laoensis benötigen ebenfalls höhere Temperaturen. Bei dieser Gattung handelt es sich um territoriale Fließwasserbewohner mit teilweise hohem Aggressionsverhalten. Deshalb sind geräumige Becken mit sehr vielen Versteckmöglichkeiten und Wasserumwälzung erforderlich. Es sollte nie mehr als ein Männchen mit ein oder mehreren Weibchen gehalten werden. Werden die Angriffe zu intensiv kann zeitweise auch Einzelhaltung erforderlich werden.
Auch wenn scheinbar alle Bedingungen stimmen,
sind regelmäßige Nachzuchten in dieser Gattung noch die Ausnahme. Auch die Aufzucht von Larven und Jungtieren ist aufwendig. Hinzu kommt die lange Zeit bis zur Geschlechtsreife.
Literatur zur Gattung Paramesotriton
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